
„Ich bin nicht fotogen“ – und warum dieser Gedanke eigentlich etwas ganz anderes bedeutet
„Ich bin nicht fotogen.“
Das ist ein Satz, den viele Frauen zu mir sagen, bevor wir überhaupt anfangen.
Aber je mehr ich mit Frauen arbeite, desto klarer wird mir:
Dieser Satz hat meistens gar nichts damit zu tun, wie jemand aussieht.
Sondern damit, wie wir auf Bildern entstehen.
Du erkennst dich auf Fotos nicht wieder
Wenn Frauen sagen, sie seien „nicht fotogen“, steckt dahinter oft etwas anderes:
Sie sehen sich auf Fotos und denken:
„Das bin ich nicht.“
Und das hat einen einfachen Grund.
Wir sind auf Bildern oft nicht wir selbst.
Wir tragen Kleidung, die wir im Alltag nie wählen würden.
Wir stehen in Posen, die uns niemand erklärt hat.
Wir wirken plötzlich steif, unsicher oder „anders“.
Und genau dann entsteht dieses Gefühl von:
„Ich sehe nicht gut aus auf Fotos.“
Wir alle sind viele Versionen von uns selbst
Jede Frau ist nicht nur „eine Person“.
Du bist vielleicht:
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die Mutter
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die Businessfrau
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die Freundin
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die Frau, die sich um alles kümmert
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die Frau im Alltag, zuhause, unterwegs
Aber du bist auch:
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die Frau, die sich schön fühlen will
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die Frau, die sich zeigen möchte
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die Frau, die Nähe, Sinnlichkeit und Selbstliebe spürt
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und die Frau, die einfach sie selbst sein darf
Wir alle tragen viele Seiten in uns.
Und genau diese Vielfalt macht uns aus.
Das Problem entsteht, wenn wir eine Rolle spielen, die nicht zu uns passt
Wenn wir uns auf Fotos nicht mögen, liegt es oft daran, dass wir in eine Rolle gedrückt werden, die nicht zu uns gehört.
Nicht bewusst — aber automatisch.
Ein Outfit, das sich fremd anfühlt.
Eine Pose, die wir nie freiwillig einnehmen würden.
Ein Moment, der zu schnell passiert, ohne Anleitung oder Verbindung.
Dann entsteht dieses typische „Handy-Foto“:
schnell hingestellt
kein Raum
keine Anleitung
kein Gefühl
einfach nur „mach schnell ein Bild“
Und genau das soll dann plötzlich „du“ sein?
Das hat nichts
mit „unfotogen“ zu tun
Das ist der wichtigste Punkt:
Es hat nichts damit zu tun, ob du fotogen bist.
Sondern damit, wie du fotografiert wirst.
Wenn wir uns auf Bildern nicht wiedererkennen, liegt es selten an uns — sondern an der Situation, in der diese Bilder entstehen.
Genau deshalb ist Boudoir so persönlich
Ein Boudoir-Shooting ist das Gegenteil davon.
Es geht nicht darum, dich in eine Rolle zu pressen.
Sondern darum, herauszufinden:
Wer bist du eigentlich wirklich, wenn du dich wohlfühlst?
Deshalb passe ich jedes Shooting individuell an dich an.
Du musst nichts tragen, was nicht zu dir passt.
Du musst keine Outfits wählen, in denen du dich nicht wiedererkennst.
Du musst keine Posen machen, die sich fremd anfühlen.
Alles entsteht aus dir heraus.
Du darfst du selbst sein –
nicht eine Rolle spielen
Ob elegant, natürlich, sinnlich oder ruhig — wir schauen gemeinsam, was zu dir passt.
Denn du bist nicht nur eine Version von dir.
Du bist viele.
Und genau diese Seiten dürfen wir sichtbar machen.
Der wahre Unterschied
Vielleicht ist das der eigentliche Punkt:
Nicht „Ich bin nicht fotogen“.
Sondern:
„Ich habe mich bisher auf Fotos nie wirklich wiedergefunden.“
Und genau da setzt meine Arbeit an.
Mit Ruhe.
Mit Anleitung.
Mit Gefühl.
Und mit einem Raum, in dem du einfach du selbst sein darfst.
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Wenn du noch Fragen hast oder dir unsicher bist, schreib mir jederzeit gerne.
Und wenn du dich erst einmal in Ruhe umsehen möchtest: In meinen ausführlichen Artikeln über die Boudoir-Fotografie bekommst du einen ersten Einblick in meine Arbeitsweise, den Ablauf eines Shootings und das Gefühl, das ich meinen Kundinnen während ihrer Session geben möchte.
